Wochen-Preview: 9.-15. April 2018

Konzerte und Events

 

Die neue Frühlingswoche beginnt mit einem spannenden Konzert im historischen Gemeindesaal Bonn: Am 9. April ist Cellist Oren Shevlin bei dem Konzert „Aus dem Schatten heraus: Komponistinnen“ zu hören. In einem Ensemble aus Flöte, Oboe, Violine, Violoncello und Klavier interpretiert er Werke von Clara Schumann, Fanny Mendelssohn-Bartholdy, Rebecca Clarke, Lili Boulanger und anderen namhaften Komponistinnen. Im Rahmen der Musikmesse Festival Space in Frankfurt (Main) spielt Esther Saladin als Teil des SWR Experimentalstudios Werke von Bowie, Heusinger, Morricone, Messiaen und Stockhausen. Claudio Bohórquez gastiert am Wochenende vom 13.-15. April mit Haydns Konzert für Violoncello C-Dur Nr. 1 im niederländischen Oldenzaal sowie in Münster und Osnabrück. Ebenfalls am 13. April ist Meike Bertram gemeinsam mit Yasko Linnartz bei einem Duoabend Violine und Klavier im Rittersaal Gifhorn zu erleben. Auf dem Programm stehen Werke von Schumann und Beethoven.

 

Am Dienstag, den 10. April lädt das Hugo Wolf Quartett in den Brahms-Saal des Musikvereins in Wien ein, wo gemeinsam mit dem Alban Berg-Ensemble Werke von Korngold und Mendelssohn Bartholdy auf die Bühne gebracht werden. Eine Mittagspause der besonderen Art wird es, ebenfalls am 10. April, in der Philharmonie Berlin geben, wo das Percussions-Duo Doublebeats beim Lunchkonzert gastiert.

 

Am Klavier gibt Paul Rivinius am 14. April ein gemeinsames Konzert mit Maximilian Hornung im Schloss Neubeuern mit Werken von Beethoven, Brahms und Grieg. Der Eventkalender des Pianisten Nicholas Rimmer sieht in der kommenden Woche drei Highlights vor: Als Teil des Trios Belli-Fischer-Rimmer ist er am 10. April zu Gast in Hameln. Im Rahmen des Heidelberger Frühlings wird er am 12. April bei der Veranstaltung „eine schumanniade – mit martina gedeck“ zu erleben sein, wo er gemeinsam mit weiteren Künstlerinnen und Künstlern Stücke aus dem Repertoire der Schumanns spielen wird. Gemeinsam mit Jakob Spahn wird Rimmer darüber hinaus am 14. April Beethovens Sonaten für Violoncello und Klavier in München interpretieren.

 

Am 13. April leitet Reinhard Goebel im Großen Sendesaal des Funkhauses Halberg ein Konzert der Deutschen Radio Philharmonie mit Mirijam Contzen als Solistin. Er dirigiert Werke von Hainichen, Fasch, Veracini, Zelenka und Telemann. Am Sonntag, den 15. April, bringt der gefeierte Dirigent zudem Bachs Brandenburgische Konzerte 1, 2 und 4 sowie mehrere Konzerte von Telemann mit den Berliner Barocksolisten auf die Bühne, zu erleben im Theater Casino Zug.

 

Auf internationalem Parkett stehen weitere bemerkenswerte Events an: Im finnischen Kuopio dirigiert Daniel Raiskin am 12. April Bernsteins Serenade für Violine und Orchester sowie Tschaikowskys Sinfonie Nr. 6 h-Moll, op. 74 „Pathétique“, gespielt von dem Kuopo Symphony Orchestra sowie dem Solisten Benjamin Schmid. Am Konversatorium Bozen ist Ramón Ortega Quero als Solist mit dem Hungarian Chamber Orchestra unter der Leitung von Béla Bánfalvi zu erleben und gibt Marcellos Oboenkonzert, d-Moll sowie Mozarts Oboenkonzert C-Dur, KV 314, zum Besten. Das Konzert findet am 14. April statt. Bereits am 12.4. gibt die Cellistin Joanna Sachryn ihr Debüt in Rumänien: Gemeinsam mit der Filarmonica „Paul Constantinescu“ unter der Leitung von Walter Hilgers performt sie Elgars Cello Concerto in e-Moll in Ploiesti. Pianist Joseph-Maurice Weder dagegen wird am 10. April in einem Konzert in Brasília zu erleben sein: Hier spielt er Brahms‘ Klavierkonzert Nr. 1 in d-Moll, op. 15, gemeinsam mit dem Orquestra Sinfônica do Teatro Nacional unter Leitung von Claudio Cohen.

 

Wettbewerbe und Meisterkurse

 

Noch einmal möchten wir an dieser Stelle auf die ablaufende Bewerbungsfrist des Klavier-Wettbewerbs „International Piano Competition Rina Sala Gallo“ hinweisen, die am 10. April endet. Bis zum 15. April haben Instrumentalisten in den Fächern Violine, Violoncello und Klavier sowie Komponisten zudem die Möglichkeit, sich für die George Enescu International Competition zu bewerben – auch hier heißt es also, sich ranzuhalten.

 

Ab dem 12. bis zum 22. April findet in Genf die Menuhin Competition für Violinistinnen und Violinisten statt, bei der es, neben den Wettbewerben, spannende Meisterkurse und abwechslungsreiche Konzerte geben wird.